Ilm-Cup

Ilm-Cup ging wieder nach Eisenach

Wengerodt/Trautmann verteidigen Titel beim Stadtilmer  Doppel-Mixed-Turnier

Gedämpftes Licht fiel bei beginnender Dunkelheit von der wunderschön beleuchteten Terrasse herab auf den CenterCourt, als das Finale des Doppel-Mixed Turniers noch in vollem Gange war. Zahlreiche Zuschauer säumten zu diesem Zeitpunkt die Tennisanlage und wer zu spät kam, hatte es schwer noch einen freien Sitzplatz auf d14102475_1112984202123652_6809670374661110596_nen vollen Rängen zu bekommen. Man spürte förmlich wie die Stimmung in familiärer Atmosphäre auf den Platz überschwappte. Frenetisch wurde zahlreichen guten Ballwechseln Applaus gezollt. Und nach gut 12 Stunden Turnierverlauf hatten sie es wieder geschafft. Mandy Wengerodt und Roberto Trautmann, die aktuell für den TC BW Eisenach 1920 auflaufen, verteidigten erfolgreich ihren Titel und sind die Gewinner des 2. Ilm Cups 2016. Im Finale ließen sie den aufopf14095979_1112984722123600_8306947402892879524_nerungsvoll kämpfenden Herausforderern kaum eine Chance. Die aus Ilmenau stammende und für den TC Langewiesen spielende Tatjana Volkova, sowie der für den heimischen Stadtilmer Tennisverein antretende Christian Wunder mühten sich um das „eine“ Spiel, doch am Ende ging der Sieg an die zwei Favoriten. Den dritten Platz im sechszehner Feld sicherte sich nach sehr gutem Turnierverlauf die für Königsee spielende Stefanie Bergemann mit ihrem in Gräfinau spielenden Partner Roberto Zimmermann. Sie verloren lediglich im Halbfinale gegen die späteren Turniersieger.
Der Präsident des Stadtilmer Tennisvereins, Jens Päckert, resümierte nach der Siegerehrung eine rundum gelungene Veranstaltung und hob das sichtlich gesteigerte Niveau hervor. Das seit April ausgebuchte Turnier soll auch 2017 weitergeführt werden. „Eine Aufstockung der Teilnehmerzahl ist vorstellbar“, betonte Jens Päckert und bedankte sich bei allen Helfern und Teilnehmern der Tennisvereine aus dem Ilmkreis und Umgebung für ihre Anwesenheit, die den Ilm Cup zu dem machen, was er ist.
Bis in die frühen Morgenstunden wurde dann das eine oder andere Spiel der rund 40 gespielten Paarungen in gemütlicher Atmosphäre intensiv ausgewertet.